Ich finde es wichtig, neben dem Auslandssemester auch die Stadt kennen zu lernen. Gerade in der lernintensiven Zeit sollte man das ein oder andere Mal rausgehen und sich bisschen ablenken. Nach einem halben Jahr Auslandsaufenthalt in den Niederlanden habe ich meine Top fünf Lieblingsplätze in Den Haag gekürt. 

Yoghurt Barn

Als ich das erste Mal den Yoghurt Barn betreten habe, fand ich mich im siebten Joghurt Himmel wieder. Man kann aus einer Menükarte unterschiedlichste Yoghurt Specials auswählen oder sein eigenes Joghurt je nach Wunsch zusammenstellen. Ich habe mich bei meinem ersten Besuch für Crazy Cookie (Kiwi, Zimtzucker, Honig) und Brownie Bango (Mango, Browniewürfel, Walnüsse) entschieden und mich seither durch die komplette Menükarte gekostet. Für jeden, der Joghurt genau so liebt wie ich, ist der Yoghurt Barn absolut einen Besuch wert.

Yoghurt Barn (Foto: Marlene Weismann)

Yoghurt Barn (Foto: Marlene Weismann)

Café Franklin

Da ich mit Ende des Semesters noch nicht nach Salzburg zurück gekommen bin, sondern beschlossen hatte, länger zu bleiben, bin ich in den Westen von Den Haag gezogen und somit in unmittelbare Nähe des Café Franklin. Neben sehr gutem Essen und unglaublich freundlicher Bedienung, ist einer der Punkte, warum ich so gerne hierher komme, ihre Menükarte. Denn diese ist klarer Weise auf Niederländisch und weil ich bei Weitem nicht alles lesen, geschweige denn verstehen kann, ist meine Bestellung jedes mal eine Überraschung für mich — oftmals bekomme ich nicht das, was ich mir eigentlich erwartet hatte.

Franklin (Foto: Marlene Weismann)

Franklin (Foto: Marlene Weismann)

Magistrat

Über die Jahre hinweg hat sich mein Musikgeschmack sehr stark verändert. Früher noch total von Rock begeistert gewesen, beeinflusst Techno und Hardcore mich heute mehr. Zum Glück musste ich nicht lange nach einem guten Club suchen, sondern hatte ihn sehr schnell gefunden. Heute ist der Club “Magistrat” mit Abstand einer meiner absoluten Lieblingsclubs in der Stadt. Hier kann man sich von der Musik treiben lassen und die Nacht zum Tag machen. Für jeden der gerne Techno hört, ist dieser Club also genau das Richtige.

Knossos

Zum Glück musste ich die Stadt nicht immer auf eigenen Fuß erkunden, sondern konnte einige Spots in Begleitung entdecken. Zu Beginn meines Aufenthaltes wurde das griechische Café und Restaurant Knossos —  dank eines Dates eines meiner Stammlokale — der Typ blieb nicht, mein Lieblingscafé aber schon. Im Herzen der Stadt kann man an warmen Sommertagen direkt neben der “Grote Kerk” sein Bier in der Sonne genießen oder sich im Winter an einer der vielen Feuerstellen bei heißem Tee mit Rum wieder aufwärmen.

Knossos (Foto:Marlene Weismann)

Knossos (Foto:Marlene Weismann)

Zuiderpark

Mein absoluter Lieblingsplatz ist der Zuiderpark. Gleich zu Beginn meines Aufenthaltes hat es mich hierher verschlagen. Aber nicht aus dem Grund, weil ich explizit danach gesucht hatte, sondern weil ich aus lauter Verwirrung in die falsche Tram gestiegen bin und somit hier gelandet bin. Bereut habe ich es aber nicht. Noch im Sommer haben ein Studienkollege und ich angefangen dort regelmäßig Sport zu machen. Der Park hat so einiges zu bieten: von frei zugänglichen Sportgeräten, über ein Schwimmbad, bis hin zu dubiosen “Radverkäufern” ,die eigentlich Dealer sind .

Zuiderpark (Foto: Marlene Weismann)

Zuiderpark (Foto: Marlene Weismann)